Ein Eisvogel an der Drama                                       ©Marko-Lorenzo_Blaslov

Von Susanne Wolf

Können die Auen uns retten?

Die extreme Hitze in Europa diesen Sommer hat überall sichtbare Spuren hinterlassen. Auch der Mur-Drau-Donau-Biosphärenpark hatte darunter zu leiden. Trotzdem hat der „Amazonas Euro-pas“ großes Potential, um Folgen der Hitze abzumildern. Nur: Nicht jeder will das.

Von der Aussichtsplattform des Batina-Monuments, einem Mahnmal des 2. Weltkriegs, sind sie gut sichtbar: die freiliegenden Sandbänke der Donau, die hier Kroatien von Serbien trennt.„Der Wasserstand ist so niedrig wie seit 200 Jahren nicht“, sagt Jasmin Sadikovic, Geschäftsführer und Nationaler Koordinator von Life Restore for MDD in Kroatien. „Wir hatten nun drei Jahre Dürre, und dieses Jahr war am extremsten.“ Lebensräume für Vögel und Fische. Wir befinden uns im Grenzland zwischen Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Serbien. Hier, im UNESCO Fünf-Länder-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau, setzen Projektpartner grenzüberschreitend Renaturierungsmaßnahmen um; 17 Institutionen aus den fünf Ländern arbeiten zusammen, um geschädigte Flussabschnitte wiederherzustellen. „Beim Projekt ‚Life Restore for MDD‘ geht es um Erhaltung und Wiederherstellung von zusammenhängenden Auwäldern“, erklärt Lisa Wolf, Projektmanagerin beim WWF Österreich. „Indem wir Flüsse renaturieren, schaffen wir Korridore, damit Habitate und Spezies überleben.“ Nicht nur wertvolle Lebensräume …

Unter anderem in der aktuellen Ausgabe (Nr. 21) Sonderausgabe Hitzesommer 2026

Wie Flüsse uns vor der Dürre bewahren, eine Reportage von Susanne Wolf

Chemtrails und Wettermanipulation, wahr oder Verschwörungstheorie? Die Recherche von Gerhard Hertenberger

Renata Flores, die rappende Indigene aus Peru, ein Portrait von Camilla Hildebrandt

Probelesen

Hier können Sie die erste Ausgabe von Die Krähe vom November 2022 kostenlos durchblättern und lesen.

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